Dienstag, 12. März 2013

Der Beginn meines Weißquilts

Wenn ihr euch meine Projekt-Liste für 2013 mal angeschaut habt, habt ihr sicher gelesen, dass eines davon ein rießiger Weißquilt ist. 

2,40 x 240 m soll er werden und die Zeit drängt, denn ich wollte ihn eigentlich schon auf mein Bett legen, wenn wir im Juni in unsere erste eigene Wohnung ziehen. Aber ich glaube ich sollte mich da zeitlich nicht so unter Druck setzen ;-)

Aber ich war schon fleißig und habe schon das erste Muster fertig. 

Zur Erklärung... ich habe ausgerechnet, dass ich jeden Block 20 x 20 cm groß mache und somit insgesamt 144 Blöcke brauche. Natürlich möchte ich verschiedene Muster machen, also habe ich mir 10 verschiedene ausgesucht. (Peinlicher Weise habe ich mich totaaaal verrechnet. Irgendwie bin ich auf 400 Blöcke gekommen und mir ist nicht mal aufgefallen, wie viel das eigentlich ist! Und so habe ich genäht und genäht und habe vom ersten Muster 40 Stück gemacht... obwohl ich nur 15 brauche. Also wie ihr seht, nehmt euch zur Vorbereitung eine ruhige Minute ;-) Als Notlösung werde ich aus den Blöcken, die zu viel sind, noch ein paar Kissenbezüge nähen)

So sieht das erste Muster aus... es ist nur ein ganz einfaches, aber für den Anfang ein super Einstieg!



Auf dem Bild sieht man nun meine 40 Blöcke ;-)




Ich habe mir überlegt, dass ich euch eine Anleitung zu jedem Muster geben werde. So könnt ihr entweder parallel mit machen oder euch am Ende die Besten raussuchen und vielleicht einen eigenen Quilt nähen.

Da man bei meinem Weißqilt die meisten Muster nicht sehr gut erkennt, werde ich euch immer ein buntes Beispiel zeigen! 



Zuerst schneidet ihr euch zwei Quadrate in den Stoffen eurer Wahl aus. Wenn der Block 10 cm werden soll, müssen die Quadrate 14 x 14 cm sein, bei 20 cm 24 x 24 cm usw.



Nun schneidet ihr mit dem Rollschneider oder alternativ mit der Schere zwei gleiche Dreiecke aus den Quadrate und habt dann zwei in jeder Farbe...


Jetzt näht ihr zwei Dreiecke, mit je einem der zwei Stoffe, zusammen. Die Stichlänge kann hier ruhig etwas größer sein - das geht schneller. Wenn ihr gleich mehrere Blöcke auf einmal machen wollt, könnt ihr in diesem Fall gleich alle Dreiecke hintereinander nähen. Diese Methode nennt sich "Fähnchen-Nähen". Hinterher braucht ihr die Dreiecke nur noch trennen und das spart auch noch Garn.



Anschließend schneidet ihr wieder, wie man auf dem Bild gut erkennen kann, zwei Dreiecke aus dem einen Dreieck. Hierbei schön darauf achten, dass das Linial im rechten Winkel liegt, damit der Block am Ende sehr genau und gleichmäßig wird. 


Jetzt habt ihr 4 solche Dreiecke, bei diesen müsst ihr nun die Nahtzugaben auseinander bügeln. Das ist auch ganz wichtig für das saubere Endergebnis!



Das ganze sieht dann so aus.


So wie ich auf dem oberen Bild die Dreiecke zurechtgelegt habe, müssen sie jetzt zusammengenäht werden. Dabei müsst ihr achten, dass die Nähte genau aufeinander liegen! Zur Sicherheit könnt ihr die zwei Stofflagen mit Stecknadeln zusammenhalten. Dann verrutscht nichts!



Dann werden wieder die Nahtzugaben auseinandergebügelt und fertig sind zwei Blöcke für euren Quilt :)

Das sieht nach viel aus, aber eigentlich geht es ganz zügig, vorallem wenn man viele aufeinmal macht.

Ein weiteres Muster für meinen Weißquilt ist dieses ...



Die Anleitung (dann etwas farbiger) gibt es bald!



Kommentare:

  1. ich bin jetzt schon aufs ergebnis gespannt :)

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    1. ich auch ;-)) ich hoffe ich schaffe es und halte durch. solche großen projekte landen oft in der ecke ;-) aber dank des blogs bin ich ja jetzt animiert weiter zu machen :)

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