Samstag, 31. August 2013

schneller Jute-Beutel


Ich habe mal wieder einen neuen Jute-Beutel genäht. 

Dieser war ganz fix fertig und ich denke, damit lässt es sich doch viel besser einkaufen als mit einer Plastiktüte ;-)


Freitag, 30. August 2013

Mini-Täschchen

Ich liebe sie einfach. Und sie sind so individuell einsetzbar!



Vor ein paar Monaten habe ich ja schonmal einen ganzen Schwung von diesen kleinen Taschen-Wundern genäht und jetzt hatte ich nur noch 2 Stück zu Hause. Eine davon habe ich für mich beiseite gelegt (auch das tapfere Schneiderlein braucht mal was neues) und schon war es nur noch eine.



Das sind definitiv meine Lieblinge! Ich mag den Stoff soo gern und verwende ihn deshalb immer ganz ganz sparsam!

Da ich zwei Märkte besuchen möchte und dort auch Selbstgemachtes anbiete, habe ich gleich ein paar mehr zugeschnitten. Und es macht sich wirklich effektiv bemerkbar, wenn man viele zuschneidet und dann einfach drauf losnähen kann.



Die Spätsommer-Abendsonne steht den Kleinen doch wunderbar, oder?! :)

Nun zum erwähnten Markt...

Der erste ist schon morgen und es ist das erste Mal, dass ich selbst irgendwas verkaufe.


Die ganze Sache war sehr spontan, gerade vor etwa einer Woche haben mein Onkel und ich entschieden da mal ein bisschen "Altes" zu verkaufen. Natürlich wollte ich die Gelegenheit gleich nutzen auch meine selbstgemachten Sachen unter die Leute zu bringen. Gesagt - getan. Also habe ich ganz schnell einige Kleinigkeiten "Altes" und "Neues" zusammengesammelt. 

Drückt die Daumen, dass das Wetter mitspielt!

Ich freue mich, vielleicht den ein oder anderen von euch zu sehen :)



Dienstag, 27. August 2013

Blumiger Türkranz

Ich hatte ein sehr produktives Wochenende und dabei ist ein toller Türkranz entstanden. 

Ich habe den Kranz schon eine ganze Weile geplant und beim Stöbern auf Mama's Boden ist mir dann endlich ein Kranz in die Hände gefallen.


Das Einzige was ihr für den Türkranz braucht ist ein leerer Heukranz oder ein Krans aus Styropor und creme farbener Stoff.

Die Blumen habe ich schon vor einer Weile vorbereitet und wie einfach die zu zaubern sind findet ihr hier.

Aus dem selben Stoff reißt ihr einfach ein paar Streifen zurecht.


Diese werden einfach um den Kranz gewickelt und die Enden mit etwas Heißkleber fixiert.


Wenn der Kranz bedeckt ist und die gewünschte Stärke hat, seid ihr schon fast fertig. ;-)


Jetzt die Blumen mit Heißkleber an die gewünschten Stellen kleben.

Nun noch zwei schmale Streifen für eine Aufhängung ausschneiden und an die Rückseite des Kranzes kleben.


Fertig!





 Und schon hängt er an meiner Eingangstür!

Viel Spaß beim Nachmachen.


Sonntag, 18. August 2013

Windbeutel mit Vanillesahne und Waldbeersoße

Heute habe ich Rezept 2 für euch. Es ist quasi eine Eigenkreation und man muss dafür wirklich kein Bäcker sein und die Teile machen trotzdem viel her.


Was ihr braucht:
1 Packung Fertigmischung für Brandteig (+ Zutaten die auf der Packung stehen)
1-2 Flaschen Rama Cremefine Vanille
gefrorene Waldfrüchte
roter Tortenguss
Puderzucker

1   Brandteig nach Anleitung anrühren und Windbeutel backen. 
2   Windbeutel nach dem Auskühlen auseinanderschneiden. Dabei ca. 1/3 zu 2/3 Verhältnis, damit ein kleiner Deckel entsteht.
3   Rama Cremefine schlagen und in einen Spritzbeutel geben. Falls ihr keinen habt, geht auch eine Gefriertüte, die ihr einfach an einer Ecke etwas aufschneidet.
4   Waldfrüchte purrieren und mit Tortenguss in einem kleinen Topf köcheln lassen. Lieber ein Tütchen mehr Tortenguss hinzufügen, als eines zu wenig, sonst läuft die Soße zu sehr.
5  Die Soße etwas abkühlen lassen und mit einem kleinen Löffel über die Schlagsahne geben. 
6   Deckel auf den Windbeutel geben und mit etwas Puderzucker bestreuen.




Samstag, 17. August 2013

Baby-Quilt - Teil 1

Die Frau meines Cousins bekommt ihr zweites Baby... und es wird ein Mädchen <3

Als Geschenk zur Geburt möchte ich ihr einen selbstgenähten Quilt schenken und ihr bekommt die Schritt für Schritt Anleitung zum nachnähen.

Bevor ihr richtig loslegen solltet, ist es meiner Meinung nach immer besser, sich sicher zu sein: "Wie soll der Quilt aussehen"! Im Internet (z. B. auf Pinterest) kann man sich mehr als nur eine Anregung holen. Glaubt mir, ich habe schon sooooo tolle Decken gesehen! Bei den meisten denkt man sich doch: "Die will ich haben!"   Auch viele Anleitungen und Muster findet man, wenn man etwas stöbert. Meistens sind diese jedoch auf englisch, denn die Amerikaner sind da glaube ich die absoluten Profis.

Ich habe diese Art von Nähen letztes Jahr erst für mich entdeckt. Und glaubt mir: es ist ein tolles Gefühl zu sehen, wie so ein großes Kunstwerk entsteht. Das Beste daran ist, dass man eigentlich nur geradeaus nähen muss und somit ist dies auch für Anfänger geeignet!

Die wichtigsten Fragen vor Beginn:

1   Wie groß soll der Quilt werden?
2   Soll er einfach oder ausgefallen werden, ein Farbton oder kunterbunt?
3   Ein bestimmtes Muster? 
4   Habe ich die richtigen Stoffe parat - worauf muss ich bei der Zusammenstellung achten?
5   Welches Vliese benötige ich?


Die fertige Decke soll ca. 1,00 m x 1,35 m werden. Hier seht ihr meine Skizze zu meinem Muster. Ich habe mir für ein recht einfaches Muster entschieden. Geplant sind 8 Reihen mit jeweils 7 Kästchen (1 x 20 cm, 2 x 15 cm, 2 x 10 cm, 2 x 5 cm). Die Reihen werden 15 cm hoch. 

Was ihr braucht:7 verschiedene Stoffe (ca. 0,5 m)
davon ein Stoff, der auch für die Rückseite verwendet wird (zusätzlich 1,40 m)
eure Nähmaschine
Schere
Garn
Rollschneider 
Lineal
Vlies
Stecknadeln



Bei meiner Stoffwahl habe ich mich für die Farben apfelgrün, rosa und weiß entschieden. Ein paar der Stoffe hatte ich sogar noch zu Hause und so musste ich nur noch ein paar dazu kaufen. 

Ich muss gestehen, ich stelle mich immer etwas an in Bezug auf die Stoffkombination. Irgendwie bin ich da noch nicht ganz so mutig wie die Profis. Doch das liegt ganz im Auge des Betrachters. Mögt ihr es lieber bunter, dass traut euch und kombiniert ruhig auch andere Farben.  Wichtig ist nur, dass der Stoff möglichst in der selben Qualität ist! Es sollten keine Stoffe mit Strechanteil oder Stoffe wie Chiffon oder Satin dabei sein. Das Beste ist, ihr verwendet ausschließlich Baumwolle, die harminiert immer am Besten und lässt sich am leichtesten verarbeiten. Auch transparente oder zu derbe Stoffe solltet ihr vermeiden.

(Meine Stoffe sind nicht alle reine Baumwolle, doch mit ein bisschen Schummeln geht auch das!)

Zum Thema Vlies verrate ich euch einfach meinen persönlichen Tipp: ich nehme immer die günstigen Vliesdecken von IKEA ;-) Ihr könnt natürlich auch Volumenvlies nehmen, das ist mir allerdings zu dick und unhandlich.



Nun geht es schon ans Zuschneiden! Schneidet aus allen 7 Stoffen je 2 Streifen in der Breite von 17 cm (Nahtzugabe inbegriffen), empfehlenswert ist, dass ihr hierfür den Rollschneider verwendet - geht einfach viel schneller. 

Die Größen der Kästchen sind
17 cm x 22 cm, 
17 cm x 17 cm, 
17 cm x 12 cm, 
17 cm x 7 cm (hier Nahtzugabe inbegriffen).

Je Stoff und je Größe schneidet ihr nun von den Streifen 4 Kästchen zurecht.


Ihr werdet merken, dass am Ende ein paar übrig bleiben. Diese verwende ich für Applikationen und einem kleinen Kopfkissen passend zur Decke.



Jetzt braucht ihr ein bisschen Platz und falls ihr eine Katze habt... sperrt sie aus ;-) Denn nun werden die Kästchen zurecht gelegt. Hierfür je Reihe 1 x 22 cm, 2 x 17 cm, 2 x 15 cm, 2 x 7 cm und jeweils jeden Stoff nur einmal. Achtet darauf, dass die selben Stoffe nicht zu nach beieinder liegen, damit es schön abwechslungsreich wird.



Nun müsst ihr kleine Häufchen machen. Dafür innerhalb einer Reihe rechts beginnend, das Zweite von rechts auf das Erste legen, dann das Dritte auf das Zweite usw. Am Ende muss das letzte Kästchen das Linke sein.

Ich habe die Häufchen mit einer Stecknadel und einem Zettel mit der Reihenzahl zusammengesteckt, so kann nichts durcheinander kommen. 


Nun nehmt ihr das oberste Kästchen und legt das Zweite rechts daneben.


Rechts auf rechts legen.


Zusammennähen.



Und nun so fortfahren, bis alle Kästchen aneinander sind.
 
 

Nun alle Nahtzugaben auseinander bügeln: Gut gebügelt ist halb genäht.


Falls solche kleine Unterschiede entstehen, dann gleicht es einfach mit dem Rollschneider und dem Lineal an.


Ich habe mir dann alle Reihen noch einmal zurechtgelegt. 
 

Nun werden die erste und die zweite Reihe rechts auf rechts gelegt. Wenn ihr Angst habt, dass euch der Stoff verrutscht, dann könnt ihr die zwei Streifen auch mit Nadeln zusammenstecken.
 

Jetzt nähen.

 
Achtet darauf, dass die Nahtzugaben auseinander sind, wenn ihr an der Kante entlang näht. 


Nun die dritte auf die zweite Reihe legen und zusammen nähen usw.

Wieder die Nähte auseinanderbügeln und schon ist das Vorderteil fast fertig.


Für den Rahmen brauchen wir 4 Streichen in der Breite von 12 cm (inkl. Nahtzugabe). Diese werden wieder mit dem Rollschneider zugeschnitten. Beginnt mit den zwei langen Streifen und näht diese an die langen Seiten. 



Wieder bügeln.


Die überstehenden Kanten wieder angleichen.

Anschließend schneidet ihr die anderen zwei Streifen zurecht, diese müssen die Länge über die komplette Länge der kurzen Seite sein. 

Wieder bügeln und das Vorderteil ist nun wirklich fertig! :)




Wie ihr seht habe ich noch ein paar Applikationen aufgenäht. Dies ist aber kein Muss.

Bald gibt es auch Teil 2 der Anleitung!

Viel Spaß beim Nachmachen.


Sonntag, 4. August 2013

schnelle Johannisbeer-Marmelade

Vor zwei Wochen habe ich von meiner lieben Schwieger-Omi ein Rundum-Sorglos-Marmeladen-Paket bekommen! :)

Eigentlich wollte ich nur ein paar Beeren... aber am Ende konnte ich kaum alles tragen ;-)

Mein Plan war eigentlich außergewöhnliche Marmelade zu kochen. Aber statt etwas ausgefallenem ist es doch nur ganz einfache Johannisbeer-Marmelade geworden. Aber gekanntlich ist weniger mehr.

Was ihr braucht:

6 eventuell 7 Gläser 
1 kg Beeren (davon ein paar kleine Äpfel)
1 Tüte a 500 g Gelierzucker (2:1)
etwas hochprozentigen Alkohol

1  Beeren von den Stielen lösen und wäschen. Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden (noch besser wäre klein reiben).

2   Früchte in einen großen Topf geben, etwas andrücken und den Gelierzucker drüber streuen. Alles gut mischen und eine viertel Stunde ziehen lassen.



3   Alles bei mittlerer Stufe aufkochen lassen. Dann eine Gelierprobe machen. Das heißt ein bisschen Marmelade auf einen Teller geben und schauen, ob sie schon fest wird. 

4  Währendessen die Gläser auf ein Geschirrtuch stellen, die Decken mit dem Alkohol ausspülen. Wenn die Äpfel weiche sind, mit einem Kartoffelstamper zerdrücken.

5   Die Marmelade in die Gläser geben und gleich die Deckel fest verschließen. Die Gläser abkühlen lassen.



Anschließend habe ich ein paar der Gläser zum Verschenken dekoriert. Es musste etwas schnell gehen, deshalb sind sie eher dezenter geworden. Aber für die nächste Runde Marmelade (ich habe noch geplant Mirabellen-Marmelade, Holundergelee und gemischte Johannisbeer-Marmelade) werde ich kleine Häubchen nähen. 

Hat jemand von euch schon einmal Marmeladengläser aufgehübscht?



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