Samstag, 26. April 2014

Aus alt mach neu - Perlenketten als neues Schmuckstück

Für das heutige DIY benötigt ihr lediglich 10-15 Minuten Zeit.



Habt ihr auch in eurem Schmuckkästchen ein paar Perlenketten, die dringend eine neue Verwendung brauchen?



Ihr braucht
ein paar Perlenetten
Seidenband in eurer Wahlfarbe und -breite
ein Feuerzeug
eine Schere

1   Zuerst schneidet ihr zwei ca. 30 cm lange Stücken von dem Seidenband und schrägt die Enden ab und "versiegelt" sie mit dem Feuerzeug.


2   Nun legt die Ketten schon mal vor euch zurecht. Meine Perlenketten haben verschiedene Längen und Farben. Das könnt ihr ganz nach eurem Geschmack zusammenstellen. Diese Ketten habe ich übrigens für 2€ das Stück in einem Secondhandshop bekommen. Auch Flohmarktbesuche lohnen sich immer wieder!


3   Um die Kette am Ende um den Hals tragen zu können, müsst ihr nun die zwei Seidenbänder an jeweils eine Seite der Perlenketten binden. Versteckt hinter den Knoten die Verschlüsse, die eventuell an den alten Ketten sind.


4   Jetzt legt euch die neue Perlenkette einfach um den Hals und bindet sie mit einer Schleife zusammen.


Da es so schnell ging eine so hübsche neue Kette zu machen, habe ich gleich noch eine zweite Variante versucht.


Hierfür einfach ein langen Stück Seidenband zur Hälfte legen und eine Seite der Perlenketten festknoten.


Auf der anderen Seite mit einem weiteren Knoten das Band schließen und mit einer Schleife verschönern.


Nun brauche ich nur noch einen schicken Anlass um meine zwei neuen Schmuckstücke auszuführen - doch ich denke der wird nicht lange auf sich warten lassen :)



Sonntag, 20. April 2014

Dinkelbrot

Wir beschäftigen uns im Moment sehr mit Ernährung, gesundem Essen und selbstgemacht statt gekauft.

In diesem Sinne wollten wir ein Brot backen, welches wenig Kohlehydrate hat. Der erste Versuch ist gänzlich missglückt. Ein Rezept mit Quark und Proteinpulver ergab eher einen Quarkkuchen mit Körnern, statt einem Brot auf welches man Wurst und Käse legen möchte ;-)

Wir haben es dann einfach bei einem Dinkelbrot mit Körnern belassen. Doch einfach ist ja nicht gleich schlecht, und Dinkel ist auf jeden Fall besser als Weißbrot oder ähnliches.


Zutaten
500 g Dinkelmehl
50 g Leinsamen
50 g kernige Haferflocken
50 g Sonnenblumenkerne
1/2 TL Salz
1 Würfel Hefe
500 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung
1   Das Mehl, die Körner, das Salz und die Hefe mischen.
2   Das lauwarme Wasser hinzugeben und alles mit dem Knethaken zu einem glatten Teig kneten.
3   Falls der Teig noch zu klebrig ist einfach noch ein bisschen Mehl hinzugeben und noch einmal kräftig kneten.
4   Den Teig in einer Schüssel und mit einem Tuch bedeckt ca. eine Stunde gehen lassen.




5   Eine Kastenform mit Butter einfetten und ein paar Körner auf dem Boden verteilen.
6   Den Teig in die Form geben und in der Mitte einschneiden.
7   Das Brot mit einem Pinsel mit Wasser bestreichen und nach Belieben noch ein paar weitere Körner darauf verteilen.
8   Im Backofen bei 50 Grad noch einmal 30 Minuten gehen lassen und anschließend 70 Minuten bei 200 Grad backen lassen.
9   Das Brot richtig auskühlen  lassen bevor man es schneidet.


Brot backen ist sehr zeitintensiv, doch ich finde es sehr beruhigend genau zu wissen, was man da isst!



Mittwoch, 16. April 2014

Wie kürze ich eine Hose und behalte die Originalnaht?

Es gibt ja doch immer mal wieder Leute unter uns, die nicht mit 1,50 m Beinen gesegnet sind und darum lohnt es sich immer, selbst Hosen kürzen zu können.

Da man sehr selten genau den Farbton des Originalgarns bekommt und dann auch die Stärke meist unterschiedlich ist, sieht es am Besten aus, wenn die Naht vorhanden bleibt. Außerdem sind ja die meisten Hosen behandelt und eine nachgemachte Naht sieht nie so aus, wie vorher.

Ich zeige euch jetzt, wie genau man das näht.


Ihr braucht
dunkles Garn
ein paar Stecknadeln
eine Stoffschere
ein Reißverschlussfüßchen für eure Nähmaschine
eine Jeansnähmaschinennadel
ein Maßband
ein Bügeleisen


1   Zuerst steckt die Hose so ab, wie sie am Ende sein soll. Schlagt sie hierfür einfach einmal nach außen um.
2   Um am Ende die richtige Länge abgenommen habt, müsst ihr nun den Einschlag halbieren. Das ist ganz wichtig, denn wenn man erst einmal eine Hochwasserhose hat, merkt man sich das für immer ;-) In meinem Fall muss die Hose 6 cm kürzer werden.


3   Steckt das ganze ab und näht genau an der Kante entlang.


Bei meiner Maschine kann man die Nadelposition verstellen - stellt sie so ein, dass die Nadel sich ganz links befindet.


4   So sieht das Ganze dann aus. Nun einfach den Faden entfernen und etwa 2 cm rechts von der Naht entlangschneiden.
5   Jetzt die "Nahtzugabe" nach innen schlagen und über den Saum bügeln.


Es fällt doch gar nicht auf, dass die Hose gekürzt ist!



Donnerstag, 10. April 2014

Origami Häschen Körbchen

Ja nächte Woche ist schon wieder Ostern. Die Zeit rast...

Da ich schon in Urlaubsstimmung ist, habe ich mir überlegt eine kleine Urlaubsrunde "auszugeben". Um das ganze hübsch zu verpacken, musste ein osterliches Körbchen her. Dank Youtube ist ja nun alles möglich und so habe ich mich an Origami versucht. Mit Erfolg. Jaaaa... natürlich sind einige auch nicht so geworden, wie sie sollten ;-)


Gefüllt mit leckeren Süßigkeiten kann sich das Häschen morgen auf den Weg machen :)

Ich habe natürlich gleich wieder mehrere gefaltet und jedes Mal hat es besser geklappt - Übung macht ja bekanntlich den Meister!


Meine kleinen Osterhasen haben auch ein Puschelschwänzchen bekommen. Hierfür muss man einfach kleine Pom Poms aus Wolle machen.


Das Einzige was ihr braucht um jemanden eine kleine Freude zu machen ist weißes Papier und Süßigkeiten. Und wenn ihr wollt noch ein bisschen Wolle.

Das Falten geht wirklich ganz einfach. Schaut euch doch das Video an, welches mir dabei geholfen hat.



Montag, 7. April 2014

Mein März in Instagram Bildern

Diesen Monat bin ich etwas spät dran. Ich muss wirklich sagen, ich bin zur Zeit alles andere als von der Muse geküsst... Wer selbst kreativ ist, kennt solche Phasen sicher auch. Mal geht alles ganz leicht von der Hand, manchmal ganz und gar nicht ...

Aber Fotos machen geht immer :)




(1)  Ich brauche immer frische Blumen um mich rum. Früher dachte ich immer Nelken seien altbacken und eher was für andere Orte. Doch mittlerweile habe ich gar nichts mehr gegen die kleinen rüschigen Blumen. Hier seht ihr einen Ausschnitt aus meinem Nähzimmer.

(2)  An alle Katzenbesitzer unter euch: Ist eure Katze aus so? Sobald man ein Stück Stoff ausbreitet und gerade loslegen will kommt der kleine pelzige Freund und legt sich mitten drauf! Natürlich wird sich sofort bequem platziert und schlafend gestellt - so kommt Frauchen gar nicht erst auf die Idee einen wegzuscheuchen. Kleveres Kerlchen! ;-)

(3)  Dieses Kleid ist jetzt eines meiner Lieblingskleider! Ich habe es genäht, als ich zum Geburtstag von einem Kollegen eingeladen wurde. Ja natürlich hätte ich auch im Kleiderschrank was zum anziehen gefunden ;-) Aber ich nutze sowas immer sehr gern um mir ein schnelles Teil zu nähen. Ich werde den Schnitt jetzt perfektionieren, denn es ist wirklich genau so wie ich es brauche! Nur hier und da muss noch ein bisschen an der Passform gefeilt werden.

(4)  Endlich Frühling - Endlich Erdbeeren. Ich könnte sie ja den ganzen Tag essen. Doch bei diesem Bild geht es nicht allein um die Erdbeeren, sondern viel mehr um das Gefühl des Frühlings.



Sonntag, 6. April 2014

Selbstgemachte Schokoladentrüffel

Selbstgemachte Pralinen sind immer ein besonderes und persönliches Geschenk. Kaufen kann ja schließlich jeder, selbstgemachte Pralinen sind jedoch tausend Mal leckerer und einfallsreicher.

Im lieben Internet findet man ja unendlich viele Rezepte, ich allerdings liebe am meisten die einfachen Schokoladentrüffel.

Und ich möchte mein liebestes Rezept mit euch teilen, denn diese Sorte ist im Handumdrehen zubereitet und benötigt gar nicht viele Zutaten.


Zutaten:

340 g Bitterschokolade 64 % (ich mische das immer mit Vollmilchschokolade, da ich es nicht so herb mag)
20 cl Sahne
35 g Butter (hier nehme ich auch ein bisschen mehr, so schmecken sie noch cremiger)
bitteres Kakaopulver


Zubereitung:

Zu allererst: Wer Kalorien zählt, sollte sich nun ausklinken. Denn um diese kleinen Kostbarkeiten genießen zu können, darf man nicht drüber nachdenken, was sie beinhalten. :)

Zuerst die Schokolade im Wasserbad schmelzen und anschließend leicht abkühlen lassen. Die Sahne aufkochen und mit dem Schneebesen in die abgekühlte Schokolade unterrühren. Nun die Butter in kleine Stücke schneiden und zugeben. Unter Rühren zum Schmelzen bringen.

Die Masse nun in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren.


 Am nächsten Tag die Canache aus der Form nehmen und in kleine Würfel schneiden. Alternativ kann man auch einen kleinen Löffel nehmen und eine kleine Portion damit aufnehmen. Aus den Würfeln kleine Kugeln rollern - Achtung Schokoladenhände!

Anschließen den Kakao in eine Schüssel geben und die Pralinen darin welzen.

Fertig!



Jetzt kann man die kleinen Kugeln in Pralinenförmchen tun und in schönen Schachteln verpacken und schon hat man ein tolles Geschenk oder ein kleines Mitbringsel.


Schön verpackt mit Seidenpapier und Bändern machen die Schokoladentrüffel noch mehr her.


Natürlich spricht auch nichts dagegen die kleinen Teilchen einfach selber zu verputzen ;-)


Lasst es mich wissen, wenn ihr noch mehr Rezepte für Pralinen möchtet.




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